Der Hella Corrado
Der 16 Jahre alte Corrado im Rohzustand
Folie, Kleber und Heißluft ersetzen Lakierkabine
Aus vielen Puzzleteilen entsteht das Gesamtwerk
Maßgeschneiderte Folie dank Heißluft
Anbringen der Heckfolie
Anbringen der Seitenteile
Anbringen der Seitenteile
Das fertige Meisterwerk präsentiert sich auf der Tuning World am Bodensee

Fahrzeugverklebung in 3D auf höchstem Niveau

Im Auftrag der Firma Hella verwandelt die werbecar GmbH einen 16 Jahre alten Corrado in ein schillerndes Weltraumspektakel.

"Schluss mit eindimensionalen Showcars sagte sich Leuchtenspezialist Hella und griff das Thema 3D auf, als es darum ging ein

Auto für 2010 aufzubauen. Nicht zuletzt seitdem die blauen Riesen im Blockbuster "Avatar" so plastisch aus der Kinoleinwand sprangen, ist der Hype um die dritte Dimension voll im Gange. Perfekter Zeitpunkt also, auch die Karosserie eines Autos um eine Dimension zu erweitern. Unendliche Weiten ziehen sich wortwörtlich über die neu geformte Karosserie des Corrado. Fahrzeugfolierungen sind ja mittlerweile nichts Neues mehr, aber der 3D Druck auf dem hauchdünnen Kunststoff ist eine Sensation. Der Eyecatcher-VW feierte seine Premiere auf der Tuning World am Bodensee und hier kreisten bebrillte Besucher wie die von Lena Mayer-Landrut besungenen Satelliten um den Corrado-Stern. Die Planeten, Sternbilder und Kometenschauer auf dem Coupe zogen Massen an, fast so wie eine Sonnenfinsternis." [...]
(Quelle: Tuning, Ausgabe 5/2010)

Profis am Werk

"Für die Folie und die fachgerechte Anbringung zeichnen die Profis von werbecar verantwortlich. Sie haben ganze Arbeit geleistet, denn die Folien-Verkleidung eines Fahrzeugs mit allen Sicken und Kanten ist wirklich kein Kinderspiel." [...]
(Quelle: VW Speed, Ausgabe 7/2010)

Das Making Of

"Der für die Folie zuständige Winfried Luig von Werbecar erklärt: 'Die Beklebung des Corrado muss man sich wei ein großes Puzzle aus verschiedenen Teilen vorstellen. Man zieht es hier und da an die richtigen Stellen in Form und hat dabei mit manchen Tücken zu kämpfen, wie etwas bei Sicken oder aufwändig gestalteten Tuning-Teilen. Irgendwo am Fahrzeug gibt es dann aus diesem Grund auch immer eine Kante, an der das Bild nicht hundertprozentig passt. Das würde bei vielen Motiven komisch aussehen, aber beim Weltraum-Thema lässt sich das recht gut verdecken.' Bei der Verklebung handelt es sich um eine gegossene Folie. Sie lässt sich noch besser in Form ziehen, als Monomer- oder Polymer-Varianten 'und bleibt dann auch genau da, wo man sie hinzieht', wie Luig anfügt. Für den Hella-Corrado wurde das Material mit einem matten Deckschutz überzogen, um ungewollte Reflektionen beim Blick ins All zu verhindern. Der 3D-Effekt entstand am Rechner. In DIN A4 entwarf man das Motiv mit Planeten, Sternen und Logos. Dann fügte man das Motiv aus zwei Einzelteilen zusammen und skalierte es schließlich auf die richtige Größe." [...]
(Quelle: VW Speed, Ausgabe 8/2010)